Wieviel Dogma braucht der Glaube?
Religion zwischen Lehre und Erfahrung

silvester 2016

Wer legt eigentlich fest, was christlicher Glaube ist? Es gibt einige Glaubensbekenntnisse, teilweise sehr alt, aber die sind sich auch nicht alle einig. Und immer schon gab es randständige Gruppen und Kirchen, deren Lehren und Überzeugungen mit dem Mainstream nicht übereinstimmen. Vor allem: wie soll das, was ich erfahre, erlebe und beobachte, überhaupt in eine Lehre gegossen werden können? Muss das überhaupt sein?
Andererseits: beim Reden mit Vertretern anderer Religionen kommt es immer wieder einmal zur Frage, was denn christlich sei und was nicht. Wer weiß das, und mit welcher Begründung? Pastoren, weil sie studiert haben? Bischöfe, weil sie gewählt sind? Gurus, weil sie besonderes intensiv glauben oder leben?
Wie immer man es dreht und wendet: Glaube will gelebt und verstanden sein. Nicht nur unsere Empfindung, auch unser Bewusstsein braucht einen Zugang zur Religion. Aber es ist wie mit den Birken: es gibt 62 Sorten davon in Europa, und alle sind richtige Birken. Was macht man mit den verschiedenen Auffassungen, und welche Bedeutung kann eine verbindliche Gaubensfestlegung haben?

Über diese Fragen wollen wir ins Gespräch kommen, mit Experten nachdenken und mit einander die Jahreswende feiern, in bewährtem Rahmen im Michaeliskloster in Hildesheim, in der Nachbarschaft einer Kirche, die ihrerseits in bewegten spirituellen Zeiten entstanden.

Herzliche Einladung nach Hildesheim!


Referenten: 
Helmut Aßmann u. a.


Silvestertagung 2016

Termin:
28. Dezember 2016 - 01. Januar 2017


Tagungsadresse: 
Michaeliskloster Hildesheim

Hinter der Michaeliskirche 5
31134 Hildesheim
Telefon 05121.6971-300

tagungsstaette(at)michaeliskloster.de
www.michaeliskloster.de