Wenn man nicht dazugehört – 
Fremdsein als theologische und menschliche Erfahrung

Seminar zur Theologischen Tagung juni 2017 (WIEDERaufnahme)

Flüchtlinge – das ist das Megathema der vergangenen zwölf Monate. Flüchtlinge überall: im Mittleren und Nahen Osten, in Südostasien, in Westafrika und am Horn von Afrika, an der US-mexikanischen Grenze und so fort. 60 Millionen weltweit, sagen die Statistiken.
Menschen gehen aus ihrer Heimat fort und wandern in fremde Kontexte ein. Dort finden sie (vielleicht) ein neues Zuhause, bleiben aber erst einmal Fremdlinge. Dabei verändern sich alle, ob sie es wollen oder nicht. Schwer ist das, und ohne Gewißheit auf Gelingen. Und groß ist das, mit der Verheißung auf neue Horizonte.
Die biblischen Geschichten sind voll von diesem Thema. Auch hier – überall Fremdlinge. Von Abraham bis zum Sohn Gottes, von Jakob bis zum Missionsreisenden Paulus. Immer sind Leute unterwegs in eine andere Heimat und finden sich als Fremdlinge vor. Bis hin zu einem Fremdsein im eigenen Leben. Manchmal lebt man sogar in sich selber als Fremder. Gesteuert von anderen Kräften und Antrieben, guten oder bösen.
In der theologischen Tagung der Gruppe 153 wollen wir uns diesem Thema widmen und danach fragen, welche Bedeutung das Fremdsein im religiösen Leben hat. Was daran auszuhalten und was zu bearbeiten ist, aber auch, wo wir dem Fremden eine Heimat zu geben haben. Und warum der Glaube an den dreieinigen Gott mit dem Fremdsein eine innige Beziehung hat.

 

Referenten:

Pfrin. Marianne Gorka, Hildesheim 
Pfr. Helmut Aßmann, Hildesheim
Prof. Dr. Klaus Schulz, Göttingen
u.a.

  

Seminar zur Theologischen Tagung

TERMIN: 
15. - 18. Juni 2017


Tagungsadresse: 
St. Bonifatiuskloster

Klosterstraße 5
36088 Hünfeld

Telefon 0 66 52 . 94-537 (Büro)
Telefon 0 66 52 . 94-0 (Pforte)

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www.bonifatiuskloster.de