Lieben.
> Gelebte Gemeinschaft | Austausch
Im Kern aller Dinge: die Liebe. Liebe zu den Menschen, zu Gott, zu allen Dingen. Auch Liebe zur Kirche, der Gemeinschaft aller Glaubenden. Wie das aussehen kann oder könnte und wie man sie feiern kann, diese Liebe, dazu dient diese Rubrik.
Makoto Fujimura – The Four Holy Gospels
newsletter | 03
Teil 1
Es gibt Momente, in denen Kunst uns nicht direkt anspricht, eher langsam umhüllt, in gewisser Weise in den Bann zieht, uns fasziniert. Lässt man sich ein auf diesen Prozess, ist Kunst sehr schnell mehr als nur Farbe und Form – sie wird zu einer Einladung, den eigenen Blick neu auszurichten. Gerade jetzt mitten in der Passions- und nahenden Osterzeit, in der wir die Menschwerdung und das neue Leben in Christus bedenken, möchte ich Euch einen wundervollen Bildzyklus ans Herz legen, der eben nicht durch das Offensichtliche besticht, sondern durch seinen Prozess, die Wandlung. …
Makoto Fujimura –Consider the Lilies
newsletter | 03
Teil 2 | zum Gemälde „Consider the Lilies”
„Und warum seid ihr um Kleidung besorgt? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen; sie mühen sich nicht, auch spinnen sie nicht.” (Matthäus 6, 28)
Das Bild ist kein einfacher Kommentar zu diesem Bibelvers. Es ist wie ein Ereignis, welches uns still in eine Begegnung hineinzieht. Fujimura malt nicht einer simplen Erklärung wegen, sondern um einen Raum zu öffnen, in dem Gottes Gegenwart im Sichtbaren aufleuchten darf.
Schon die Entstehung des Bildes verweist darauf: …
„Prüfet alles und das Gute behaltet.“
Über die Slvestertagung 25/26
newsletter | 03
Die Jahreslosung von 2025 war Thema der vergangenen Silvestertagung im Michaeliskloster in Hildesheim. Wie immer waren verschiedene Referenten eingeladen, unter anderem Frau Prof. Corinna Dahlgrün. Die „Sieben Regeln zur geistlichen Unterscheidung”, über die sie sprach, sind mir immer wieder Orientierung und Hilfe in meinen täglichen Begegnungen. So nehme ich sie als Leitfaden für meine Gedanken zur Silvestertagung: …
Wenn sich der Vorhang hebt …
newsletter | 02
Auch wenn diese „Geschichte“ dem Anlass gemäß in der Heiligen Nacht enden wird, beginnt sie bei wahrscheinlich sehr sommerlichen Temperaturen im Jahr 1263 im italienischen Bolsena mit einer wirklich starken Ouvertüre.
Ein einfacher böhmischer Priester namens Petrus von Prag war unterwegs auf Pilgerreise nach Rom, um da am Grab des Apostels Paulus endlich Gewissheit darüber zu erlangen, wie es sich denn nun wirklich mit der Realpräsenz Jesu während des Abendmahls verhielte. Auf lange Sicht und trotz vieler Auseinandersetzungen ist man, wie sicher jeder weiß, zu keiner einheitlichen „Lösung“ gekommen, aber allein für Petrus von Prag entwickelte sich die Reise völlig anders als gedacht und beabsichtigt – er erreichte wohl niemals sein Ziel. Der Grund dafür ist nun wirklich keine der heute gängigen Entschuldigungen (#DeutscheBahn) ... nicht weniger als ein Wunder durchkreuzte seine Pläne. …
Glauben und Genießen
newsletter | 01
Zu diesem Thema „Glauben und Genießen“, passend zur letzten Rubrik aus dem Motto „Glauben. Fragen. Lieben.” sind wir von den Mönchen des Klosters auf dem Kreuzberg in der Hohen Röhn inspiriert worden.Regelmäßig veranstalten wir Tagungen in den Gästehäusern der Hohen Röhn und dabei wandern wir fast jedes Mal auf den Kreuzberg. Dort kehren wir meistens in der Klosterschänke ein und genießen das im Kloster gebraute Bier. An der Außenwand der Schänke steht in großen Lettern „Glauben und Genießen“.
In meinen jungen Jahren wurde ich etwas „pietistisch-protestantisch-eingeklemmt“ geprägt. Glauben und Genießen waren …